Ritus-der-Reinigung-247
Ritus der Reinigung
Zweck
Der Ritus der Anerkennung dient dazu, alles Unreine, das durch den verderblichen Einfluss des Wyrm entstanden ist, zu vertreiben. Er stellt sicher, dass Personen, Orte oder Gegenstände wieder mit dem Segen Gaias genutzt werden können und keine Gefahr für das Rudel oder den Caern darstellen.
Zubehör
Für den Ritus werden ein glimmender Zweig oder eine Fackel, ein Ast von Weide oder Birke, reines Wasser oder frischer Schnee, sowie Kreide oder Asche zum Zeichnen des Kreises benötigt. Diese Gegenstände werden sorgsam ausgewählt und mit Respekt behandelt, denn sie sind die Werkzeuge der Reinigung.
Vorbereitung
Der Ritenmeister bereitet den Ort vor, indem er einen Kreis auf den Boden zeichnet und die Teilnehmer schweigend um den Platz versammelt. Der Ast wird in das reine Wasser getaucht, während die Fackel entzündet wird. Die Luft ist gespannt, die Stille wird nur vom Knistern der Flamme durchbrochen.
Reinigung
Mit langsamen, bedächtigen Schritten schreitet der Ritenmeister im Gegenuhrzeigersinn um das Ziel des Ritus. Dabei besprengt er es mit dem nassen Ast, während der Rauch des glimmenden Zweigs die Luft erfüllt. Jeder Tropfen und jeder Funke steht für einen Funken Hoffnung gegen die Dunkelheit.
Einstimmung
Bevor der eigentliche Ritus beginnt, stimmen die anwesenden Garou ein tiefes, kehliges Summen an. Es ist ein uralter Klang, der die Grenzen zwischen den Welten dünn werden lässt und die Aufmerksamkeit der Geister auf das Geschehen lenkt.
Geist
Die Geister der Ahnen und der Natur werden durch das Heulen der Garou gerufen. Sie beobachten den Ritus, manche greifen unterstützend ein, andere prüfen, ob die Reinigung würdig vollzogen wird. Ihre Präsenz ist als leises Flüstern im Wind und als Gänsehaut auf der Haut spürbar.
Hauptteil
Während der Ritenmeister das Ziel des Ritus besprengt und umschreitet, heulen alle Garou gemeinsam auf. Das Heulen schwillt an, wird zu einem unheimlichen, fast schmerzhaften Klang, der das Böse vertreibt. Die Luft vibriert, als ob die Welt selbst den Atem anhält.
Fokus
Der Fokus liegt auf dem Ziel der Reinigung – sei es ein Garou, ein Artefakt oder ein heiliger Ort. Alle Gedanken, alle Energie der Versammelten richten sich darauf, das Ziel von der Wyrmbefleckung zu befreien und es wieder in den Schoß der Mutter Erde aufzunehmen.
Auflösung
Mit dem Verklingen des letzten Heulens legt sich eine tiefe, friedliche Stille über den Ort. Das gereinigte Ziel wirkt heller, klarer – als wäre ein Schleier von ihm genommen worden. Die Garou spüren die Erleichterung, und der Ritenmeister verkündet mit fester Stimme die Wiederherstellung der Reinheit.
Ritenkenner
SC/NSC
Historie
- Sitzung 15.06.2025 - Fehlgeschlagen (Patzer)
- Sitzung 15.06.2025 - von Gatorscale Erfolgreich
System
Dieser Ritus kann auf mehr als eine Person oder einen Gegenstand gewirkt werden, doch der Ritenmeiser muss für jeden zusätzlichen Gegenstand oder jede weitere Person, die der Reinigung bedarf, einen Gnosispunkt aufwenden. Ein Erfolg genügt. Die Schwierigkeit hängt vom Grad der Verseuchung ab. Von einem Geist verursachte Befleckung könnte beispielsweise eine Schwierigkeit haben, die der Gnosis des Geistes entspricht. Wenn ein Charakter den Ritus in der Dämmerung durchführt, sinkt die Schwierigkeit des Ritus um 1.
Dieser Ritus heilt keine Wunden und kein Schaden, die durch Wyrmbefleckung verursacht wurden – er entfernt lediglich die spirituelle Verschmutzung. Dieser Ritus kann auch keine Verseuchung entfernen, die übermäßig tief sitzt. Er verursacht bei Fomori, Vampiren, reuelosen Tänzern der Schwarzen Spirale und ähnlich verfluchten Kreaturen furchtbare Schmerzen, kann das Ziel aber nicht reinigen.
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