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Die verwilderten Schrebergärten am Stadtrand
Ein Gewirr aus verwachsenen Hecken, umgestürzten Gartenhäusern und überwucherten Beeten. Der Geruch von feuchter Erde, verrottenden Pflanzen und abgestandenem Wasser liegt in der Luft. Das einzige Geräusch ist das Rascheln der Blätter und das Knistern von trockenen Zweigen, wenn der Wind hindurchfährt. Manchmal hört man ein leises Scheuern.
Tagsüber
Ein Dschungel aus Grün, aber die verwahrloste Natur ist offensichtlich. Vögel zwitschern versteckt.
Abends
Die Hecken werden zu dunklen, undurchdringlichen Wänden, und die Gartenhäuser wirken wie lauernde Schatten.
Nachts
Absolut dunkel und unübersichtlich. Jeder Schatten scheint sich zu bewegen, und das Rascheln der Blätter wirkt wie das Geräusch von Schritten. Das Scheuern wird unheimlicher.
Geheimnisse
- In einem der tiefsten, verwachsensten Gärten gibt es eine versteckte Grube, in der ein Einsiedler seit Jahren geheime, selbstgebrannte Schnäpse lagert und gelegentlich Konservendosen vergräbt.
- Unter einem umgestürzten Gartenhaus findet man eine Kiste mit obskuren Insektenpräparaten und einem Tagebuch eines verstorbenen Entomologen, der sich obsessiv mit seltenen Spinnenarten beschäftigte.
- In einem der verrotteten Gartenhäuser wurde eine Art primitiver Altar errichtet, umgeben von getrockneten Pflanzen und kleinen, aus Ästen geformten Figuren.
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