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Szene 7: Ein Botschafter der Weberin

Ort

DIe Einladung der Ananasi führt die Gruppe in ein Diner. Das Riverbend Diner ist am späten Vormittag ein Ort des alltäglichen Treibens. Das sanfte Klirren von Besteck, das Zischen der Kaffeemaschine und der Duft von Speck füllen den Raum. Inmitten all dessen sitzt Jessica Weaver, eine Oase der Ruhe und Eleganz. Ihr Blick wandert nicht ziellos umher, sondern erfasst jede Bewegung im Diner. Sie hat einen Platz an einer Theke gewählt, von dem aus sie den Eingang und den Großteil des Raumes überblicken kann. Sie wartet.

Inhalt

Sobald die Gruppe das Diner betritt, erhebt sich Jessica. Ihre Kleidung ist makellos, ihre Haltung elegant. Sie lächelt, aber das Lächeln erreicht ihre Augen nicht.

Ich bin Jessica Weaver. Ich bin hier, um ein Missverständnis zu klären, das zu eskalieren droht. Mein Familienunternehmen ist spezialisiert darauf, komplexe Situationen zu lösen, oft indem wir die Fäden entwirren, die andere unwissentlich gesponnen haben. Unser Feind glaubt, er hätte alle Fäden in der Hand, aber er hat die Entscheidenden übersehen. Jede noch so perfekte Struktur hat ihre vulnerablen Knotenpunkte. Ich kenne die Knotenpunkte, an denen sein Netz am schwächsten ist. Wenn Sie mir vertrauen, können das Netz unseres Feindes zerreißen.

Aber lassen Sie uns erst einmal setzen.

Sie nickt ihnen kurz zu, und führt sie zu einem größeren Tisch in einer ruhigen Ecke am Fenster. Jessica sitzt mit dem Rücken zum Fenster, Blick ins Diner.

Gespräch

  1. Kennenlernen

    • Jessica stellt sich vor und macht klar, dass sie über die Gruppe und ihre Verbündeten Bescheid weiß. Sie erwähnt, dass sie über Eugenio von der Septe und die Garou Bescheid weiß, ebenso wie über MHI. Das zeigt, dass ihr Netzwerk bereits in vollem Gange ist.
    • Sie erklärt, dass sie die Abtrünnigen schnell unter Kontrolle bringen muss. Sie drängt zur Eile, ohne zu viel zu verraten, und betont, dass sie ein gemeinsames Problem haben. Sollte hier zu stark nachgefragt werden, verspricht Sie, es später zu erzählen, nachdem mehr Kontext hergestellt wurde.
    • Sie beginnt mit den Grundregeln der Zusammenarbeit: "In einer feindlichen Welt ist Vertrauen ein Luxus. Wir können es uns leisten, einander zu misstrauen, solange wir einen gemeinsamen Feind haben."
  2. Klarstellung

    • Jessica zieht eine klare Linie zwischen den loyalen Ananasi und den Abtrünnigen. Sie stellt fest, dass die Abtrünnigen nichts mehr mit den Ananasi zu tun haben und nun als Feinde betrachtet werden müssen, da sie dem Wyrm verfallen sind. Oder zumindest durch ihn einem falschen Faden folgen.
    • Sie betont, dass unschuldige Menschen aus dieser Situation herauszuhalten sind, da sie keine Schuld an den Handlungen der Abtrünnigen haben. Sie will damit verdeutlichen, dass Sie auf der Seite der Guten steht.
    • Sie macht eine kalte, kalkulierte Bemerkung über die Jäger: "Jäger sind selbst schuld, wenn sie zu Schaden kommen." Das zeigt ihre Abneigung gegenüber denen, die sich in Dinge einmischen, die sie nicht verstehen.
  3. Bisherige Recherche

    • Sie enthüllt, dass sie nicht die erste Ananasi ist, die sich um dieses Problem kümmert. Eine kleine Gruppe von drei Ananasi wurde geschickt, um den Anführer zu fangen oder zu töten.
    • Sie wurden jedoch besiegt oder bekehrt. Das zeigt das Ausmaß der Bedrohung und wie mächtig die Abtrünnigen sind.
    • Diese Information soll die Garou einschüchtern und die Dringlichkeit der Situation unterstreichen. Es soll ihnen klar werden, dass sie es nicht mit einfachen Feinden zu tun haben.
  4. Das Knüpfen der Allianz

    • Jessica schlägt eine vorübergehende Allianz vor. Sie bietet den Garou Informationen über die Abtrünnigen im Austausch für die Unterstützung bei der Beseitigung der Bedrohung.
    • Sie macht klar, dass die Garou nur als Werkzeuge dienen sollen. Sie wird die Garou mit Informationen über die Abtrünnigen versorgen und sie mit ihrem Wissen unterstützen.
    • Sie erklärt, dass sie das nur tut, weil sie nicht sicher ist, ob die anderen Ananasi sich ebenfalls dem Wyrm anschließen könnten, was einen Bürgerkrieg unter den Ananasi verursachen würde.
    • Das Ultimatum: Jessica hat nur eine Woche Zeit, um das Problem zu lösen. Wenn sie scheitern, wird das Netz in seiner Verzweiflung eine groß angelegte Reinigungsaktion starten.
  5. Die nächsten Schritte

    • Sie wird die Gruppe über die drei möglichen Unterschlüpfe informieren, die die Abtrünnigen benutzen könnten. Das stillgelegte Wasserwerk, die alte Kirche und das verlassene Waisenhaus.
    • Sie gibt ihnen die Warnung, dass sie nicht mit roher Gewalt vorgehen sollen, da dies die Situation nur verschlimmern würde. Die Abtrünnigen sind in ihrem Unterschlupf fast unbesiegbar.

Ziel

Die SC und ihre Verbündeten müssen entscheiden, ob sie dieser unerwarteten Ananasi vertrauen und wie sie mit ihr umgehen wollen. Die Einschätzung der menschlichen Verbündeten könnte hier eine wichtige Rolle spielen.

Hinweise

  • Die Ananasi betont die Wichtigkeit der Balance zwischen Gaia und der Weberin und verurteilt die Zerstörung durch den Wyrm.
  • Sie besitzt möglicherweise Wissen über die Schwächen der abtrünnigen Ananasi oder den Unterschlupf ihrer Anführer.
  • Sie könnte anbieten, in der Umbra zu helfen oder spezifische Informationen über die Rituale der Wyrm-Anhängern zu liefern.